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Zusätzlich geöffnet
29. Dezember 2014, jeweils 10 – 18 Uhr

Spezialangebote Sonderausstellung

Abendöffnung
Do, 20.11.2014 – bis 20 Uhr
Do, 08.01.2015 – bis 20 Uhr

Abendführung
Do, 20.11.2014 – 18.30 Uhr

Kuratorenführungen
Do, 08.01.2015 – 17.45 und 19.00 Uhr

 

 

Beachten Sie auch das umfangreiche Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder!

Download:

Saal- und Infotexte der Sonderausstellung [pdf]

Objekttexte

 

 

Fotogalerie „Böse Dinge – Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“

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Aktuelle Sonderausstellung

Szenen aus dem Augsburger Klebealbum
Küche © Privat, Augsburg
Geschirr- und Vorratskammer © Privat, Augsburg
Augsburg, Perlachplatz © Privat, Augsburg
Augsburg, Annaplatz © Privat, Augsburg

Der perfekte Haushalt aus Papier. Bürgerlicher Alltag zur Zeit Mozarts

24. September 2014 – 11. Jänner 2015

Im Zentrum der Ausstellung „Der perfekte Haushalt aus Papier. Bürgerlicher Alltag zur Zeit Mozarts“ steht ein kulturhistorischer Schatz: Das „Augsburger Klebealbum“, ein minutiös eingerichtetes „Spielzeughaus“ in Buchform.

Klebealben waren eine zweidimensionale Alternative zum Puppenhaus und besonders im 18. Jahrhundert eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Die vorerst leeren Seiten eines solchen Albums wurden zunächst selbst gestaltet: Mit Feder, Aquarell und Gouache entstanden die Gerüste von Innenräumen, Gärten und Straßenzügen. Zur Belebung der Plätze und Räume dienten Miniatur-Darstellungen von Figuren und Objekten. Diese wurden auf Ausschneidebögen gedruckt, und von den Besitzern der Klebealben dann einzeln ausgeschnitten, koloriert und ins Buch geklebt. Es gab Bögen mit Natur- und Landschaftsmotiven, Tieren, biblischen Szenen, Kinderspielen, Möbeln, Küchenutensilien usw.

Die Benutzer statteten die Räume auch nach eigenem Geschmack aus: Sie klebten Vorhänge aus echtem Stoff vor die Fenster, Kleisterpapier auf die Böden oder Brokatpapier als Tapeten an die Wände. Jedes Album war damit ein individuell angefertigtes Einzelstück und nach Fertigstellung ein opulenter, farbenprächtiger Band.

Für die heutigen Betrachter bietet ein Klebealbum eine Fülle an Entdeckungen: Mode, Wohn- und Esskultur, Küchenausstattung und Familienleben lassen sich detailreich nachvollziehen. 

Augsburger Klebealbum
Das ausgestellte „Augsburger Klebealbum“ entstand zwischen 1780 und 1786 und wurde für Regina Barbara Walther (1754–1834) angelegt. Es zeigt das großbürgerliche Haus ihres Vaters Johann Georg Walther (gest. 1787) am Annaplatz in Augsburg. 
Von den ursprünglich 24 Seiten sind heute noch 19 im Original erhalten. Diese wurden auf Doppelseiten affichiert und werden im Hofmobiliendepot durch mehr als 160 Exponate ergänzt. Alle diese dreidimensionalen Stücke in realer Größe, vom Kleinmöbel über Geschirr und Bilder bis zu Alltagsgegenständen, sind en miniature so oder ähnlich im Album abgebildet und ermöglichen in Kombination mit den Buchseiten eine lebendige und anschauliche Begegnung mit einem „perfekten Haushalt“ des ausgehenden 18. Jahrhunderts.
Für die Designgeschichte ist das „Augsburger Klebealbum“ ein Glücksfall: Bis zu seinem Auftauchen gab es in der Kunstgeschichte keinen auch nur annähernd so vollständigen Einblick in die regionale Raum- und Handwerkskunst des süddeutschen Raumes. 

Kuratorin: Regina Kaltenbrunner
Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10.00–18.00 Uhr

Zusätzlich geöffnet
29. Dezember 2014, jeweils 10 – 18 Uhr

Spezialangebote Sonderausstellung

Abendöffnung
Do, 20.11.2014 – bis 20 Uhr
Do, 08.01.2015 – bis 20 Uhr

Abendführung
Do, 20.11.2014 – 18.30 Uhr

Kuratorenführungen
Do, 08.01.2015 – 17.45 und 19.00 Uhr

Kurzinformationen „Der perfekte Haushalt aus Papier“

Titel:Der perfekte Haushalt aus Papier. Bürgerlicher Alltag zur Zeit Mozarts
Dauer:24. September 2014 bis 11. Jänner 2015
Öffnungszeiten:Dienstag–Sonntag 10.00–18.00 Uhr
Ort:Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7, 1070 Wien
Eintrittspreise:€ 8,50 / € 7,50 / € 6,00
Kuratorin:Regina Kaltenbrunner
Wissenschaftliche Leitung:Ilsebill Barta
Organisation:Markus Laumann
Ausstellungsgestaltung: Julia Landsiedl +
Ausstellungsgrafik: Cora Akdogan
Marketing:Josefa Haselböck
Publikation:Die Kunst zu wohnen. Ein Augsburger Klebealbum des 18. Jahrhunderts. Hg. Georg Haindl. Deutscher Kunstverlag, München, 2010, € 39,90
Begleitprogramm:Beachten Sie auch das umfangreiche Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder zur Ausstellung. 

19. Februar – 6. Juli 2014

 

»Wollen wir erkennen, worin der gute Geschmack besteht, müssen wir zuerst den schlechten Geschmack beseitigen.« Mit diesem Ziel eröffnete Gustav E. Pazaurek, Direktor  des Stuttgarter Landesgewerbemuseums, im Jahr 1909 eine »Abteilung der Geschmacksverirrungen«. 

 

Was ist Geschmack? Wer bestimmt, was gut oder schlecht, schön oder hässlich ist? Obwohl sich darüber bekanntlich nicht streiten lässt, greift das Hofmobiliendepot den Diskurs um „guten“ und „schlechten“ Geschmack auf und zeigt die vom Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin entwickelte Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“, die historische und aktuelle Positionen einander gegenübergestellt.

Das Konzept der Ausstellung basiert auf der Publikation „Guter und schlechter Geschmack im Kunstgewerbe“ von Gustav Pazaurek von 1912. Darin entwickelte er einen komplexen Kriterienkatalog zum Erfassen von Geschmacksfehlern aller Art, der auch die Grundlage für seine „Abteilung der Geschmacksverirrungen“ im Stuttgarter Landesmuseum war. Die Bösartigkeit der Dinge bezieht sich bei Pazaurek auf das Schlechte, das sich in Ausführung, Gestaltung und mangelnder Funktionsfähigkeit äußert.

Historische und aktuelle Geschmacksverirrungen

Die Ausstellung versucht das Pazaurek’sche „Schreckenkabinett“ von 1909 zu rekonstruieren und zeigt etwa 50 Objekte aus der Originalsammlung. Zusammen mit zahlreichen Leihgaben aus dem Museum der Dinge in Berlin und anderen Museen ergibt sich so ein anschauliches Bild  historischer Geschmacksverirrungen. 

Die Schau nimmt Pazaureks Fehlerkatalog als Ausgangspunkt, um aktuelle Gestaltungstendenzen zu untersuchen. Heutige Produkte – vom Massentrash bis zum Designerstück – werden der alten Systematik unterworfen und den historischen Objekten gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass heute - im Zeitalter des Stilpluralismus und des spielerischen Umgangs mit der Gestaltung - eine Emanzipation zum „guten schlechten Geschmack“ stattgefunden hat.

Um darüber hinaus eine Diskussion über aktuelle Wertmaßstäbe anzuregen, werden dem alten Ordnungssystem exemplarisch neue, zeitgenössische Fehlerkategorien hinzugefügt und Produkte ausgewählt, deren „Verbrechen“ im Zusammenhang mit ökonomischen, sozialen und ökologischen Faktoren liegen, wie zum Beispiel sexistische und rassistische Gestaltung, Kinderarbeit oder Umweltverschmutzung.

Insgesamt sind in der Ausstellung etwa 500 historische und zeitgenössische Objekte aus dem Stuttgarter Landesmuseum, dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin, dem Hofmobiliendepot und anderen Sammlungen zu sehen.

Gustav Pazaurek war Mitglied des Deutschen Werkbunds. Die Ausstellung gibt daher in einem einleitenden Exkurs einen Überblick über Geschichte und Intentionen dieser Reformbewegung.

Kuratoren:

Imke Volkers, Renate Flagmeier, Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin

Ilsebill Barta, Markus Laumann, Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Öffnungszeiten:

Di – So 10 – 18 Uhr

Zusätzlich geöffnet:

21.4. (Ostermontag) und 9.6. (Pfingstmontag) 10 – 18 Uhr 

Abendöffnung: 

Von 19. Februar bis 6. Juli 2014 ist die Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ an jedem vierten Donnerstag im Monat (27.2., 27.3., 24.4., 22.5., 26.6.) bis 20 Uhr geöffnet. Von 18 – 20 Uhr gilt „Pay as much as you want“. Die Einnahmen kommen dem neunerhaus zu Gute.  

Führungen: 

Sa, So, Ftg um 15 Uhr und gegen Voranmeldung unter info@hofmobiliendepot.at oder +43-1-524 33 57

Mobiltelefon-Halter, Agora Gifthouse AB, Schweden, 2009 Kategorie: Unpassende Schmuckmotive Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann
Mobiltelefon-Halter, Agora Gifthouse AB, Schweden, 2009 Kategorie: Unpassende Schmuckmotive Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann
Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Frau, 2009 Kategorie: Konstruktionsattrappe oder Weithergeholte Phantasiegestaltung Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann Zitronenpresse Juicy Salif, Entwurf Philippe Starck 1990, Alessi, Italien
Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Frau, 2009 Kategorie: Konstruktionsattrappe oder Weithergeholte Phantasiegestaltung Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann Zitronenpresse Juicy Salif, Entwurf Philippe Starck 1990, Alessi, Italien
Kategorie: Unzweckmäßigkeiten Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann
Kategorie: Unzweckmäßigkeiten Copyright: Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Fotos: Armin Herrmann
Logo Museum der Dinge, Berlin
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