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Adolf Loos Tag

Am 10. Dezember im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Das Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien verfügt über eine der bedeutendsten Möbelsammlungen von Adolf Loos. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 10. Dezember bietet das Museum seinen BesucherInnen eine Kuratorenführung und einen Vortrag über Adolf Loos. 

 

16.30 Uhr: Kuratorenführung „Adolf Loos und die Wiener Moderne“

Die Kuratorin, Dr. Eva B. Ottillinger, führt durch den Sammlungsschwerpunkt des Hofmobiliendepots zu den Künstlerarchitekten der Wiener Moderne. Adolf Loos, Otto Wagner und Josef Hoffmann und deren Produzenten und Auftraggeber werden im kommenden Jahr im Zentrum einer großen Ausstellung zum Möbeldesign der Wiener Moderne stehen. Tickets: € 11,50 / € 10,50 (Studenten/Senioren) / € 7,00 (Kinder bis 18 J.)

18.30 Uhr: Vortrag „Adolf Loos und seine Schneider: Über Mode und Innendekoration in Wien um 1900“ von Dr. Elana Shapira

„Und wenn er eine Wohnung einrichtet, versichert er: ‘Es ist immer dasselbe. Wie ein Frack nicht anders aussehen kann. Das Futter natürlich wird anders sein und die Taschen nach Bedarf variiert, aber Frack ist Frack. Das ist meine Kredenz, das ist mein Schreibtisch. Und doch sieht jedes Zimmer ganz anders aus. Die Mannigfaltigkeit ist unendlich.’ (Ludwig Hevesi über Adolf Loos, 1907)

1896 kehrte Adolf Loos nach einem dreijährigen Aufenthalt in Amerika nach Wien zurück. Er hatte sein Architekturstudium abgebrochen und sich in den USA mit Gelegenheitsjobs durchgebracht. Die Eindrücke aus seiner Zeit im Ausland sollten ein prägender Einfluss für seine gesamte Laufbahn bleiben. Nach seiner Rückkehr wurde Loos mit einer jährlichen Zahlung Stammkunde beim Wiener Herrenausstatter Goldman & Salatsch. Als Architekt noch gänzlich unbekannt, wurde er nun aber zum selbsternannten Experten in Sachen Herrenmode: Er hielt eine Vortragsreihe zum Thema Mode am Technologischen Gewerbemuseum und referierte beispielsweise im Wiener Modeclub im Haus der Niederösterreichischen Gewerbekammer über „Ursprung, Wesen und Zukunft der Herrenmode“ (Dezember 1896). Das professionelles Ansehen des Alleineigentümers der Firma Goldman & Salatsch, Michael Goldman, war auch eine Stütze für Loos’ Weltanschauung. Mit Stolz wandte der Architekt in seinen Entwürfen dieselben Kriterien an, die in der Männermode zum Tragen kamen. Laut Loos war Architekt Josef Hoffmann von einer Loos-Wohnung so beeindruckt, dass er direkt nach der Besichtigung zu Goldman & Salatsch ging, um sich dort einzukleiden: „Seit damals, das Datum kann durch die Firma Goldman & Salatsch leicht eruiert werden, ist Hoffmann europäisch angezogen. Und die gerade Linie wurde das Merkmal der Secession.“

Dr. Elana Shapira, Lektorin für Designgeschichte und Theorie, Universität für angewandte Kunst Wien und Autorin zahlreicher Publikationen über die Wiener Moderne, untersucht in ihrem Vortrag die Frage: Wie hat Loos den Austausch zwischen Mode und Architektur für die gesellschaftlich-kulturellen Ambitionen seiner Klienten genutzt?

Eintritt frei

Stuhl aus dem Café Museum mit Fauteuil Knieschwimmer im Hintergrund © Lois Lammerhuber
Speisezimmereinrichtung für Eugen Stössler, um 1900 © Lois Lammerhuber
Dr. Elana Shapira © Zsuzsanna Szilagyi
Aus Heinrich Kulka, Adolf Loos: Das Werk des Architekten, Vienna: Schroll, 1931

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