Neuigkeiten aus dem Hofmobiliendepot:

Gefaltete Schönheit
Herbstausstellung
8.9.2010 – 23.1.2011
Pressemitteilung August 2010
Bilanz-Pressekonferenz 2010
Welt der Habsburger
Seit 26. Mai 2010 ist die virtuelle Ausstellung online!
Presseinformation 26.5.2010
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Frequently asked questions (FAQ´s)
Was bedeutet Hofmobiliendepot?
Das Wort setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: Hof - gemeint ist das Lebensumfeld der kaiserlichen Familie -, Mobilien - das sind Einrichtungsgegenstände -, und Depot - der Ort, an dem die Gegenstände gelagert werden.
Ist das Museum ein Depot?
Da ein Teil des Museumsgebäudes ursprünglich ein Depot war, hat das Museumskonzept den Depotcharakter berücksichtigt. Es ist aber kein Lager im herkömmlichen Sinn.
Was sind Mobilien?
Mobilien ist ein Synonym von Möbel. Gemeint sind damit all jene Gegenstände, die einen Raum zu einem Wohnraum machen: Sessel, Tische, Teppiche, Bilder, Vorhänge etc.
Kann man die Möbel kaufen?
Nein. Sie sind entweder Ausstellungsstücke oder immer noch in Verwendung.
Kann man Möbel ausleihen?
Manche Möbel, wie die berühmten Cotillonsessel, können ausgeliehen werden. Der Großteil der Möbel wird jedoch nicht verliehen.
Was wird in diesem Museum ausgestellt?
Im Hofmobiliendepot. Möbel Museum Wien wird die Wohnkultur des Kaiserhauses - von Kaiserin Maria Theresia bis Karl I. - auf eine für Museen einzigartige Weise zur Schau gestellt. Darüber hinaus ist ein Teil der Ausstellung der Wiener Moderne gewidmet. Einen Ausstellungsschwerpunkt stellt die weltgrößte Sammlung an Biedermeiermöbeln dar.
Warum sind die Möbel nicht in den Schlössern?
Die Schlösser waren erst ab 1832 mit einer jeweils eigenen Grundausstattung bestückt. Davor wurde das Mobiliar jeweils vor Anreise der kaiserlichen Familie eigens angeliefert. Heute sind im Großteil der ehemaligen kaiserlichen Residenzen Büro- und Amtsräume untergebracht.
Wozu hat man früher Spucknäpfe verwendet?
Im Biedermeier war das Kauen von Tabak große Mode. Nach dem Kaugenuß wurde der Tabak in Behälter gespuckt, die als fantasievoll gestaltete Kleinmöbel in den Räumen aufgestellt waren.
Ist das Bild von Kaiserin Elisabeth ein Original?
Das Original des berühmten Gemäldes von Kaiserin Elisabeth - gemalt von Franz Xaver Winterhalter - hängt in den Kaiserappartements in der Wiener Hofburg.
Wozu hat man Funeralkronen verwendet?
Man verwendete Funeralkronen, um den kondolierenden Personen den Rang des aufgebahrten Toten zu zeigen.
Warum darf man in manchen Räumen nicht fotografieren?
In diesen Räumen sind historische Stoffe ausgestellt, die durch Blitzlichteinwirkung zerstört werden.
Was passiert mit den restlichen, nicht ausgestellten Möbeln?
Obwohl das Museum sehr groß ist, ist doch nicht genug Platz, um den enormen Bestand an Objekten auszustellen. Die meisten Möbel sind im Depot untergebracht, das unmittelbar an das Museum anschließt. Außerdem werden den wichtigsten Repräsentanten der Republik Österreich und den österreichischen Botschaften im Ausland Einrichtungsgegenstände aus dem Depot für die Ausstattung ihrer Büros und Amtsräume zur Verfügung gestellt.
Woher stammen das Ägyptische Zimmer und der Wappensaal?
Das Ägyptische Zimmer gehörte ursprünglich zum Appartement der Kaiserin Maria Ludovica - dritte Gemahlin von Kaiser Franz II./I. - in der Wiener Hofburg. Der Wappensaal war die Bibliothek des bekannten Theaterkritikers Hugo Wittmann und befand sich in dessen Villa aus der Gründerzeit.
Welchen Wert haben die Möbel?
Viele der Gegenstände waren ursprünglich Gebrauchsmöbel. Ihr finanzieller Wert ist schwer zu schätzen, unbestritten ist jedoch ihr historischer und ideeller Wert.
Wo kann man das Geschirr besichtigen?
Silber, Porzellan, Glas und andere Gegenstände aus dem kaiserlichen Haushalt sind in der ehemaligen Hoftafel- und Silberkammer, der heutigen Silberkammer, ausgestellt. Diese kann gemeinsam mit den Kaiserappartements besichtigt werden.
















