Kaiser Franz Joseph Saal

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Bilanz-Pressekonferenz 2010

Presseinformation 9.7.2010

Gefaltete Schönheit

Herbstausstellung
8.9.2010 – 23.1.2011
Pressemitteilung Juni 2010

Schönbrunn Journal

Ausgabe 02/2010 steht zum Download bereit.
Schönbrunn Journal

Welt der Habsburger

Seit 26. Mai 2010 ist die virtuelle Ausstellung online!
Presseinformation 26.5.2010

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Lupe

Weiß-Gold Sessel um 1850/60

Lupe

Schlafzimmer von Kaiserin Elisabeth in Gödöllö

Kaiser Franz Joseph Saal

Im Zuge der Revolution von 1848 hatte Kaiser Ferdinand I. zugunsten seines Neffen Franz Joseph abgedankt.

Der junge Monarch sollte als österreichischer Kaiser im Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg, der 1806 mit dem Ende des römisch-deutschen Reiches seine Verwaltungsfunktion verloren hatte, residieren. „Herstellungen im blondel’schen Styl“, so nannte man das Neorokoko, begannen.

Als Kaiser Franz Joseph 1854 Elisabeth, Herzogin in Bayern, heiratete, wurden für die junge Kaiserin die an den Reichskanzleitrakt anschließenden Räume der Amalienburg neu eingerichtet. In den Räumen blieb die originale Rokokoausstattung erhalten und wurde im gleichen Stil ergänzt.

In Schloß Schönbrunn bezog Kaiser Franz Joseph I. nach 1848 das Appartement seines Vorgängers im Hietzinger Trakt. Für Elisabeth wurde 1854 neben den Räumen ihres Gemahls auch ein Appartement im „blondel’schen Styl“ eingerichtet.

Ebenso wurde das Appartement des jungen Kaiserpaares im Blauen Hof von Laxenburg, einem weiteren Sejour-Ort der kaiserlichen Familie, in den 1850er Jahren neu eingerichtet.

Neben diesen regelmäßig benutzten ‚Appartements verfügte das Kaiserpaar über mehrere „Absteigequartiere“ für Reisen, etwa in der Salzburger Residenz oder in der Innsbrucker Hofburg. Beide Appartements wurden für die „allerhöchsten Gäste“ im „blondel’schen Styl“  neu ausgestattet.

Die imperialen Wohnräume boten demnach ein recht einheitliches Bild. Dort, wo es zu repräsentieren galt, bedeutete kaiserliche Wohnkultur: weiß-gold-gefasstes Neorokoko-Mobiliar, zumeist tapeziert mit rotem Seidendamast.

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