Neuigkeiten aus dem Hofmobiliendepot:

Bilanz-Pressekonferenz 2010
Gefaltete Schönheit
Herbstausstellung
8.9.2010 – 23.1.2011
Pressemitteilung Juni 2010
Schönbrunn Journal
Ausgabe 02/2010 steht zum Download bereit.
Schönbrunn Journal
Welt der Habsburger
Seit 26. Mai 2010 ist die virtuelle Ausstellung online!
Presseinformation 26.5.2010
Pressemitteilungen
aktuelle PR-Informationen sowie allgemeine PR-Texte finden Sie unter
Presseinformation
Laxenburger Zimmer
Die Franzenburg im Park von Laxenburg wurde 1798 bis 1801 als „Gartenhaus in Gestalt einer gotischen Burgveste“ errichtet. Ihr Inneres beherbergte die Gemächer eines sagenhaften Ritters. Dieser gibt sich den Eintretenden auf Gemälden und Glasmalereien sowohl in Gestalt von Kaiser Franz II. (I.), dem Bauherrn, als auch in der von Kaiser Maximilian I., dem „letzten Ritter“, zu erkennen.
Zur Ausstattung wurden neben neogotischen Gestaltungselementen auch Spolien wie Renaissance-Decken, historische Ledertapeten und Mobiliar der vergangenen Jahrhunderte verwendet.
Die Innenräume der Franzenburg waren damit auch ein „Museum altdeutscher Denkmäler“ wobei spezifisch „vaterländische“, das heißt österreichische Beispiele der deutschen Renaissance ausgewählt wurden.
1820 bis 1836 wurde der „Vereinungsbau“ mit vier großen Sälen im Inneren errichtet: dem „Habsburgsaal“, einem neuen Waffensaal, dem „Lothringersaal“ und dem „Ungarischen Krönungssaal“. Mit diesem neuen Bauteil ist die Franzensburg zu einem Denkmal des Hauses Habsburg geworden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewannen die musealen Dimensionen der romantischen Parkburg durch die von Albert Ilg, einem Kustos des Kunsthistorischen Museums, geleitete Neueinrichtung erneut an Bedeutung.
Die Franzensburg im Park von Laxenburg kann damit als erstes kaiserliches „Möbelmuseum“ bezeichnet werden. Einige der Exponate sind nach 1901 in das Hofmobiliendepot gekommen und können hier präsentiert werden.


















