Maria Theresia Zimmer

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Maria Theresia Zimmer

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Kaiser Karl VI. folgte der Tradition seines Vaters Kaiser Leopold I. (1640/1658-1705) und seines Bruders Kaiser Joseph I. (1678/1705-1711) und residierte in den Wintermonaten in der Wiener Hofburg, im Frühjahr in Laxenburg, im Sommer in der Favorita auf der Wieden und während der herbstlichen Jagdzeit in Kaiser-Ebersdorf.

Nach dem Tod des Monarchen 1740 folgte ihm seine Tochter Maria Theresia auf den Thron der österreichischen Erbländer, und ihr Gemahl Franz Stephan von Lothringen wurde 1745 als Franz I. zum römisch-deutschen Kaiser gewählt.

Das junge Herrscherpaar begnügte sich vorerst mit zwei anstatt vier Residenzschlössern. In den Wintermonaten bewohnten Maria Theresia und Franz Stephan das zunächst unveränderte Appartement Karl VI. im Leopoldinischen Trakt der Wiener Hofburg. Im Sommer übersiedelte der Hof nach Schloß Schönbrunn, das vom „Lustschloß“ zum Residenzschloss ausgebaut wurde. Anschließend ließ Maria Theresia auch die kaiserlichen Wohn- und Repräsentationsräume in der Hofburg neu gestalten.

Bei diesen Neuausstattungen stand der Monarchin meist Hofarchitekt Nikolaus Pacassi zur Seite. Er prägte jene weiß-gold gefassten Rokoko-Boiserien, die den besonderen Charakter der Maria-Theresianischen Interieurs ausmachen.

Maria Theresia war eine passioniert Bauherrin. Bereits 1742 hat sie Schloß Hetzendorf für ihre Mutter erworben und für sie umgestalten lassen. Es folgte der Ankauf des blauen Hofes in Laxenburg. Von den Erben Prinz Eugens erwarb sie und adaptierte schließlich neben Schlosshof auch Schloß Belvedere, in dem dann die kaiserliche Gemäldesammlung ausgestellt wurde.

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