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Esskultur

SW – Kücheneinrichtung, um 1958/60
SW – Kücheneinrichtung, um 1958/60

SW – Kücheneinrichtung, um 1958/60

Im zweiten Weltkrieg sind zahlreiche Wohnungen durch Bombenangriffe zerstört worden. Nach 1945 herrschten Wohnungsnot und Lebensmittelknappheit. Die Stadt Wien nahm nach 1945, unterstützt durch Spendengelder aus dem Ausland, das soziale Wohnbauprogramm der Zwischenkriegszeit wieder auf. Es fehlte jedoch an Einrichtungsgegenständen.

Die Stadt Wien, der österreichische Gewerkschaftsbund und die Wirtschaftskammer gründeten daher gemeinsam den Verein für „Soziale Wohnkultur“ zur Produktion und zum Vertrieb von qualitätvollen, preisgünstigen und modernen Möbeln für breite Bevölkerungsschichten.

1956 wurde der erste SW – Möbel - Katalog aufgelegt, der auch ein Küchenprogramm enthielt, das auf die engen Wohnverhältnisse in den Gemeindebauten abgestimmt war. Als Sitzmöbel dienten die Patenthocker „Connexi“ mit drei oder vier Beinen.

Im zweiten SW – Möbel – Katalog von 1958 gab es bereits ein modernes Einbauküchen – Programm, das in mehreren Farben angeboten wurde. Die Pastellfarben waren typisch für das positive Lebensgefühl in den Jahren nach dem Abschluss des österreichischen Staatsvertrags 1955. Sie fanden sich auch auf dem ab 1959 von der niederösterreichischen Firma „Lilien Porzellan“ produzierten Service „Daisy“.

Weiters wird in diesem Raum eine Kücheneinrichtung, um 1930/32 gezeigt. In der Zwischenkriegszeit wurden die Küchenmöbel breiter Bevölkerungsschichten aber auch weiterhin vom Tischler angefertigt. Ein typisches Beispiel sind die um 1932 vom Ehepaar Johanna und Josef Lichtl für ihr Häuschen in Wien – Leopoldau in Auftrag gegebenen Küchenmöbel aus weiß gestrichenem Holz.

Gegenüber sehen Sie eine Speisezimmereinrichtung von Carl Witzmann.
1905 entwarf Carl Witzmann für die Ausstellung des Wiener Kunstgewerbevereins diese Speisezimmereinrichtung aus Kirschbaumholz mit Beschlägen aus emailliertem Weißmetall. Angefertigt wurde sie von der Kunsttischlerei Karl Vogel in Wien V.
Diese Einrichtung wurde in einem Ausstellungsbericht der Wiener Kunstgewerbezeitschrift „Das Interieur“ 1905 als beispielhaft vorgestellt.

Das aus einer großen und einer kleinen Anrichte, einem ausziehbaren Esstisch und sechs Tafelstühlen bestehende Ensemble wurde vom Wiener Keramikkünstler Hugo Franz Kirsch (1873 – 1961) 1905 bei der Ausstellung erworben. Die Möbel stammen aus der Villa und dem Nachlass des Künstlers.

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