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Hygienemöbel

Sanitärprozellan
Sanitärprozellan
Spucknäpfe
Spucknäpfe
Leibstühle (Zimmerklosetts)
Leibstühle (Zimmerklosetts)

Als notwendige Accessoires des alltäglichen Lebens versammeln sich in diesem Raum mobile Leibstühle, Nachttöpfe, Bourdalous (Nachtopf für die Dame), Bidets, Spucknäpfe und Waschtische.

Das in das höfische Zeremoniell von Ludwig XIV. von Frankreich eingeführte „Lever“ (Morgenempfang) gestaltete die – für den modernen Menschen intimen – körperlichen Verrichtungen in eine öffentliche Schau. Dazu gehörten sowohl Reinigung, Toilette als auch die Produkte im Leibstuhl. Nach der Zeit des Barock, wo man sich selten badete und sich meist nur mit trockenen Tüchern abzureiben pflegte, rückte das Wasser als natürliches Reinigungsmittel wieder mehr in den Vordergrund. Wasch- und Toilettetische sowie Zimmerklosetts, Bidets und Nachttöpfe standen in den Ankleide- oder Schlafräumen. In der Hofburg ließ sich Kaiserin Maria Ludovica 1810 eine erste Wanne einbauen. Unter Erzherzogin Sophie wurde 1835 nach englischem Vorbild ein erster „Bequemlichkeitsort“ als eigner Rückzugsort der schamvoller werdenden Intimität eingerichtet. Nach der Einleitung des Fließwassers in die Hofburg in der Mitte des 19. Jahrhunderts badete ab 1876 Kaiserin Elisabeth und ab 1877 Erzherzog Rudolf mit fixem Wannenkomfort, während Kaiser Franz Joseph eine mobile Wanne genügte.

Ein wichtiger Bestandteil jeglicher Wohnungs- und Appartementeinrichtung waren die Spucknäpfe deren Formenreichtum die künstlerische Blüte des Biedermeier sichtbar macht.

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