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Wiener Moderne

Speisezimmermöbel aus der Wohnung Eugen Stössler; Adolf Loos
Speisezimmermöbel aus der Wohnung Eugen Stössler; Adolf Loos
Fauteuil „Knieschwimmer“; Adolf Loos
Fauteuil „Knieschwimmer“; Adolf Loos
Möbel aus der Postsparkasse; Otto Wagner
Möbel aus der Postsparkasse; Otto Wagner
Fauteuil Nr. 670 „Sitz-Maschine“; Josef Hoffmann
Fauteuil Nr. 670 „Sitz-Maschine“; Josef Hoffmann

Im ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich neben dem vorherrschenden Historismus ein neuer Stil: der Jugendstil. Die theoretischen Grundlagen für die nun einsetzende Gestaltungsreform lieferte Otto Wagner, seit 1894 Leiter der Architekturklasse an der Akademie der bildenden Künste in Wien. In seinem 1891 erschienenen Lehrbuch „Moderne Architektur“ forderte er anstelle des historischen Stilpluralismus einen neuen, von Künstlern geschaffenen Stil: „…nichts dem Auge Sichtbares entsteht, ohne die künstlerischen Weihen zu empfangen“. 

Um 1900 herrschte in Wien in allen Bereichen der Kunst Aufbruchsstimmung. Diese manifestierte sich 1897 in der „Secession“, einer Abspaltung vom Künstlerhaus, ebenso wie in der Gründung der  „Wiener Werkstätte“ durch Josef Hoffmann und Kolo Moser 1903.

Gleichzeitig kam es auch in der Direktion des österreichischen Museums für Kunst und Industrie (heute: MAK) und in der Kunstgewerbeschule zu einem Generationenwechsel, in dessen Folge Josef Hoffmann (1870-1956) und Kolo Moser (1868-1918) als Lehrer an die Schule berufen wurden.

Als Lehrer bildeten Wagner, Hoffmann und Moser eine neue Generation Architekten und Künstler aus: Josef Frank, Ernst A. Plischke aber auch Adolf Loos, der sich in seinen theoretischen Schriften als vehementer Gegner jedweden Stils profilierte, stehen für diese Generation Wiener Möbelentwerfer der Zwischenkriegszeit.

Die enorme Bandbreite des Wiener Einrichtungsstils dieser Zeit erschließt sich anhand eines Vergleichs der von Adolf Loos entworfenen Speisezimmereinrichtung für Eugen Stössler von 1899 und der 1928 von E.A. Plischke eingerichteten Wohnung der Künstlerin Lucie Rie.

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