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Adolf Loos und die "zeitlose" Wiener Moderne

Das Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien beherbergt die bedeutendste Loos-Möbel-Sammlung weltweit.

Adolf Loos, Stuhl aus dem Speisezimmer Stössler, 1899
Stuhl aus dem Speisezimmer Stössler, 1899
Adolf, Loos, Clubfauteuil "Knieschwimmer", um 1930
Clubfauteuil "Knieschwimmer", um 1930

Der Architekt und Kulturkritiker Adolf Loos (1870 - 1933) bekannt durch das Haus am Michaelerplatz, stand den Ideen der Wiener Moderne vom Haus als Gesamtkunstwerk und vom Gebrauchsgegenstand als Kunstwerk kritisch gegenüber. Als Innenarchitekt und Möbeldesigner orientierte er sich an englischen und amerikanischen Vorbildern, die während seines USA-Aufenthalts in den Jahren 1893 bis 1896 persönlich kennengelernt hatte. Seine Möbelentwürfe zeichnen sich durch Zeitlosigkeit und Bequemlichkeit aus.

Ankauf aus Familienbesitz

Wir präsentieren die 1899 entworfene Speisezimmer-Einrichtung der Wohnung Eugen Stössler, die 1995 direkt aus Familienbesitz angekauft werden konnte. Das Ensemble besteht aus einem Buffet, einem Glaskasten, einem Esstisch mit acht Stühlen und einem halbhohen Raumteiler. Die Möbel aus Nussbaumholz mit massiven Messingbeschlägen tragen als einzige im Œvre von Loos die Entwerfer-Signatur "AL". Die Form der Stühle folgt einem englischen Typ.

Original Knieschwimmer

Neben diesem Ensemble sind zahlreiche Sitzmöbelentwürfe des Architekten zu sehen, darunter der komfortable Clubfauteuil "Knieschwimmer", den Loos nach dem Vorbild eines "New Shaped Easy Chairs" der Londoner Firma Hampton & Sons entwickelt hat. Er verwendete dieses Modell in seinen Interieurs von 1900 bis um 1930. Das kürzlich in Prag erworbene Stück verfügt noch über die originale Stoffbespannung mit historischen Gebrauchsspuren.
Weiteres "Highlight" ist eine Stuhl aus dem 1988 von Loos eingerichteten "Café Museum" am Wiener Karlsplatz. Der Architekt hat den von der Firma J.& J. Kohn ausgeführten Bugholzstuhl durch die Optimierung von vorhandenen Serienmodellen kreiert. Ausgangspunkt der Gestaltung war der bekannte Thonet-Stuhl Nr. 14. Wesentlich für die Wirkung des Stuhles im Raum war seine rote Farbe, die an unserem Beispiel noch im Original vorhanden ist.

Eva B. Ottillinger
Bundesmobilienverwaltung

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