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Neues aus der Wiener Moderne

Die "Wiener Moderne" um 1900 war ein zukunftsweisender Wendepunkt in der Designgeschichte. Das Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien widmet dem Möbeldesign der "Wiener Moderne" daher zwei Räume in der ständigen Sammlung.

Otto Wagner, Schreibtisch und Hocker aus der Wiener Postsparkassa, 1906
Wiener Postsparkassa, 1906
Josef Hoffmann, Bugholzfauteuil gezeigt bei der ersten internationalen Ausstellung für moderne dekorative Kunst 1902 in Turin
Josef Hoffmann, Bugholzfauteuil

Am Beginn der Neupräsentation steht der florale "Jugendstil" aus den Jahren kurz vor 1900.  Wir zeigen Varianten von Stühlen, die Josef Maria Olbrich, der Architekt der Wiener "Secession", für die Villa Friedmann in Mödling entworfen hat sowie eine vollständige  Wohnzimmer-Einrichtung von Architekt Forabosco. Beide Ensembles weisen die zeittypischen geschnitzten Blumenmotive auf.

Architekt Otto Wagner war der bedeutendste Wegbereiter des neuen Stils in Wien. Sein Oeuvre reichte von Stadtbahnstationen und Wohnhäusern über die Kirche am Steinhof bis zur Postsparkasse. Diese gilt heute als "Ikone" des "Neuen Bauens". Wir freuen uns im Hofmobiliendepot mehrere Möbel präsentieren zu  können, die Wagner speziell für die Postsparkasse aus Bugholz und Aluminium entworfen hat, darunter einige Dauerleihgaben aus der PSK. Darüber hinaus konnte kürzlich ein Schreibtisch mit Hocker aus Privatbesitz angekauft werden (Abb. 1).

Der Wagner-Schüler Josef Hoffmann war der "Stardesigner" der neuen Bewegung. Sein Oeuvre reichte von Villen- und Wohnungseinrichtungen über die Gestaltung von Ausstellungen und Lokalen bis hin zu Entwürfen für Gläser, Schmuck und Stoffe. Besonderes Highlight unserer Neugestaltung ist ein neu angekaufter Bugholzfauteuil, der 1902 bei der ersten internationalen Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin zu sehen war (Abb. 2). Darüber hinaus zeigen wir die 1907 von Hoffmann entworfenen und von der "Wiener Werkstätte" ausgeführten Möbel für die k. k. Hof- und Staatsdruckerei.

Josef Hoffmann hatte die "Wiener Werkstätte" 1903 gemeinsam mit dem Maler Koloman Moser und Geschäftsmann Fritz Waerndorfer mit dem Ziel gegründet, Kunst und Handwerk auf qualitätvolle und zeitgemäße Weise zu verbinden. Ihr Vorbild war die englische "Arts and Crafts"-Bewegung, deren wichtigste Vertreter Charles R. Ashbee und Charles Rennie Mackintosh 1900 in der Wiener "Secession" ausgestellt hatten. Das Geschäftslokal der "Wiener Werkstätte" befand sich übrigens in der Neustiftgasse 32 - nicht weit von Hofmobiliendepot.

Eva B. Ottillinger
Bundesmobilienverwaltung

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