Kaiser Franz Joseph I. hat 1901 das k.k. Hofmobiliendepot auf der Mariahilfer Straße Nr. 88 als zentrales Lager für den hofärarischen Mobilienbestand errichten lassen. Bereits 1924 wurden einige "Schauräume" eingerichtet und 1998 das Hofmobiliendepot schließlich als modernes Museum eröffnet.
Das neue Museum besteht aus mehreren Gebäuden, die von der zweigeschossigen Eingangshalle aus zugänglich sind. Hier befinden sich Kassa und Garderobe sowie der Museums-Shop und ein Vortragsraum, an den als erstes Highlight der Sammlung das Ägyptische Kabinett anschließt.
Durch das Biedermeierhaus in der Andreasgasse 7 betritt der Besucher den begrünten Innenhof mit dem Museumscafé zur Linken. Rechter Hand befindet sich der von der Kassenhalle aus zugängliche Sonderausstellungsraum.
Ein neu errichteter Wintergarten aus Glas und Stahl verbindet die beiden Trakte des historischen Depotgebäudes von 1901 und dient den Museumsbesuchern als Ruheraum. An der Decke befindet sich ein vierteiliges Gemälde von Hans Makart, das Allegorien der Tageszeiten zeigt.