Neuigkeiten aus dem Hofmobiliendepot:

Gefaltete Schönheit
Herbstausstellung
8.9.2010 – 23.1.2011
Pressemitteilung August 2010
Bilanz-Pressekonferenz 2010
Welt der Habsburger
Seit 26. Mai 2010 ist die virtuelle Ausstellung online!
Presseinformation 26.5.2010
Pressemitteilungen
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Presseinformation
Phänomen IKEA
9.4. – 11.7.2010
Download Inhalt der Pressemappe
PR Text Ausstellung Phänomen IKEA (pdf, 96 kb)
PR Text Hintergrund IKEA (pdf, 28 kb)
PR Text Firmengeschichte IKEA (pdf, 24 kb)
PR Text walking chair (pdf, 28 kb)
PR Text Stationen (pdf, 36 kb)
PR Text Häufigstes Wohnzimmer (pdf, 52 kb)
Billy und Ivar – in welcher Wohnung stehen sie nicht, diese endlos erweiterbaren Regalsysteme? Das Möbelhaus aus Schweden, das seine Kunden duzt und seinen Möbeln Namen gibt, hat wie kein anderes die Lebens- und Wohnverhältnisse der Menschen in Europa in den letzten 50 Jahren verändert und geprägt.
Die Frühjahrsausstellung im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien erzählt anhand von etwa 100 Exponaten die Geschichte des als Einmannbetrieb gegründeten Unternehmens IKEA und stellt die Entwürfe in einen designhistorischen Kontext. 30 Möbel, die nicht aus der IKEA-Produktion stammen, ermöglichen den Vergleich mit Entwürfen anderer Designer. Ein eigener Bereich ist „IKEA-Hacks“ (kreativen Umgestaltungen) zum Thema Beleuchtung gewidmet.
Es handelt sich um eine Ausstellung über IKEA - nicht von IKEA - die ein Phänomen würdigt, das in den vergangenen Jahrzehnten unser Wohnen mit massentauglichem Design geprägt hat wie kein anderes. Der Möbelkonzern gehört zu den wenigen Unternehmen, die für sich in Anspruch nehmen können, den globalen Geschmack zu prägen. IKEA gelingt es, quali- tätsvolle Entwürfe in die Massenproduktion umzusetzen, indem Design auf Basis dezidiert unternehmerischer und ökonomischer Strategien verwirklicht wird.
IKEA wurde 1943 vom damals 17jährigen Ingvar Kamprad gegründet. Zunächst wurden Schreibutensilien, Strümpfe und ähnliche Waren des täglichen Bedarfs verkauft. 1948 wur- den Möbel in das Sortiment aufgenommen. Der Name IKEA setzt sich aus den Initialen des Gründers und den Anfangsbuchstaben des väterlichen Bauernhofes Elmtaryd und seines schwedischen Heimatdorfs Agunnaryd zusammen. Ab den 1970er Jahren stieg das Möbel- haus zu einem der größten Einrichtungskonzerne der Welt auf.
Design gehört für IKEA zu den zentralen Faktoren bei der Realisierung der Idee, funktionale, gut gestaltete Möbel für möglichst viele Menschen leistbar zu machen. Dahinter stehen unter anderem Konzepte wie „Schönheit für alle“ (Ellen Key 1899), die ihre Wurzeln in den Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts haben und sich im „Schwedischen Modell“ einer modernen, offenen, familien- und sozialorientierten Gesellschaft bis heute manifestieren.
Die Ausstellung zeigt an vielen Beispielen die spezifische Formensprache und Produktpalet- te, die von IKEA-Designern entwickelt wurden und verschiedene gestalterische Richtungen verbindet: zum einen die skandinavische Moderne mit ihrer Vorliebe für das Material Holz, naturbelassene Oberflächen und organische Formen, zum anderen internationale Strömun- gen wie etwa der von einer „Demokratie von unten“ geprägte Stil der 1960er Jahre. Dazu kommt das Bekenntnis zur „Swedishness“, das von heimischen Traditionen – man denke an die Aquarelle von Carl Larssen im 19. Jahrhundert – inspiriert ist, aber auch experimentelle Entwürfe junger schwedischer Entwerfer umfasst.
Gezeigt werden IKEA-Möbelentwürfe von den 1950er bis heute, Beispiele aus der PS-Kollektion sowie Vergleichsbeispiele internationaler und skandinavischer Designer, die IKEA als Inspiration dienten. Themen wie Systemmöbel, Nachhaltigkeit, Skandinavische Moderne und das Konzept der Flachverpackung werden in der Ausstellung exemplarisch aufgezeigt.
Die Ausstellung ist in 14 Stationen gegliedert: Historisches IKEA – Reformbewegungen – Schwedische Wurzeln – Skandinavische Moderne – Inspirationen - PS Kollektion – Material Change – Flachverpackung – Monobloc – Systemmöbel – Nachhaltigkeit – Pimp Light Show – Der IKEA Katalog – Österreichs häufigstes Wohnzimmer.
Kurzinformation
Titel Phänomen IKEA
Kuratierung Markus Laumann
Ausstellungsgestaltung Walking Chair Design Studio
Ausstellungsdauer 9. April – 11. Juli 2010; Di – So 10.00–18.00 Uhr
Führungen jeden Sonntag und Feiertag um 15 Uhr
Finissage am 11. Juli 2010 mit Führungen um 11, 14 und 16 Uhr
Ort Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7, 1070 Wien
T: 01-524 33 57, info@hofmobiliendepot.at
Eintrittspreise
€ 6,90 – Erwachsene
€5,50 – StudentInnen und SeniorInnen
€4,50 – Kinder (6-18 Jahre)
Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich und wird unterstützt vom Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg sowie IKEA Österreich.
Pressematerial und -kontakt
Presseführung 8. April 2010, 10.00 Uhr
Rückfragen Presse Beate Scholz, scholz@content-event.at
T: 01-310 60 452-12, 0699-190 383 92
Pressefotos www.hofmobiliendepot.at/pressefotos/IKEA
















