Zum Inhalt

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und haben ein Spezialangebot für Sie! Besuchen Sie die 4 Top-Locations des imperialen Österreichs und entdecken Sie jetzt den "Schönbrunn Group Pass".
***
Das Hofmobiliendepot ist ab 15. Mai - von Dienstag bis Sonntag - von 10.00-17.00 Uhr für Sie geöffnet. Mehr Details.
***
Wir starten am 24. Mai mit einem – vorerst – etwas eingeschränkten Führungsprogramm und ersuchen um rechtzeitige Reservierung, da zu Ihrer und unserer Sicherheit maximal 9 Personen pro Führung teilnehmen können.

Thronarrangement aus der Wiener Hofburg (c) BMobV/SKB, Foto: Lois Lammerhuber
Beim Bau der Ringstraße erlebte Wien mit dem Historismus noch einmal eine Kunstblüte, die mit der des Barock vergleichbar war. Entdecken Sie historistische Möbel und Interieurs in unserer Sammlung.

Es ist mein Wille, dass die Erweiterung der inneren Stadt Wien ehestmöglich in Angriff genommen werde. (Kaiser Franz Joseph I.)

Beim Bau der Ringstraße erlebte Wien mit dem Historismus noch einmal eine Kunstblüte, die mit der des Barock vergleichbar war. Der Prachtboulevard geriet ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Ort der fulminanten Selbstdarstellung einer ganzen Epoche. Der Rückgriff auf vergangene Stilepochen betraf aber nicht nur die Repräsentationsbauten und Palais, sondern auch ihre Einrichtung.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts knüpfte man auch beim Wohnstil an frühere Stilrichtungen an und kombinierte, was die Historie hergab. Der Wiener Hof orientierte sich mit Vorliebe am Rokoko aus der Zeit Maria Theresias. Hoch in Mode beim aufstrebenden Wiener Bürgertum hingegen waren große, schwere Neo-Renaissance- oder Neo-Barock-Möbel, geschmückt mit Säulen, Medusenköpfen und Akanthusblättern, oder Herren- und Speisezimmer im „Altdeutschen Stil“.

Das Resultat waren oft düstere, überladene Räume oder bizarre Auswüchse wie Jagdzimmer mit Geweihmöbeln. Als besonders eindrucksvolles Beispiel für ein spät-historistisches Interieur zeigt das Hofmobiliendepot den „Wappensaal“, eine Bibliothek als Huldigungsraum für Kaiser Franz Joseph.

Unberührt von den Stilfragen des Historismus entwickelte der Möbelhersteller Thonet seine berühmten  Bugholzmöbel. Hoch moderne Produkte, die ihrer Zeit so weit voraus waren, dass diese Biegetechnik später auch von den großen Entwerfern der Wiener Moderne aufgegriffen wurde.

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies

Wir setzen technisch notwendige Cookies und Analyse-Cookies ein. Analyse-Cookies werden erst mit Ihrer Zustimmung und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet. Details zu den einzelnen Cookies finden Sie in den „Cookie-Einstellungen“. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Cookie-Einstellungen