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Wiener Moderne © SKB, Foto: Lois Lammerhuber
Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos gelten als bekannteste Vertreter der Wiener Moderne und sind mit herausragenden Exponaten auch in der Sammlung des Hofmobiliendepots vertreten.

Evolution der Kultur ist gleichbedeutend mit dem Entfernen des Ornamentes aus dem Gebrauchsgegenstande. (Adolf Loos)

Die „Sitz-Maschine“ von Josef Hoffmann, die Möbel aus Otto Wagners Postsparkasse  oder der Fauteuil „Knieschwimmer“ von Adolf Loos: Diese Möbel markieren den Aufbruch in eine neue Zeit. Sie stehen für Revolution und Provokation, für den Bruch mit dem Althergebrachten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das auch dringend notwendig. Um diese Zeit schwankte die Habsburger-Monarchie zwischen Schönheit und Abgrund.

Der schwülstige Historismus der Ringstraßenzeit hatte gehörig Staub angesetzt, der Kaiser war alt geworden, er stand allem Neuen skeptisch gegenüber. Jetzt galt es, in Kunst, Architektur und Design verkrustete Strukturen durch neue mutige Ideen und Entwürfe abzulösen. 1897 gründete eine Gruppe progressiver Künstler und Architekten um Gustav Klimt die Secession. Damit war die Wiener Moderne geboren. Wagner, Hoffmann und Loos wurden zu ihren Wegbereitern. Sie schufen nicht zuletzt unter Weiterentwicklung des Bugholzmöbels jene neue, kreative Formgebung, deren Impulse bis heute ausstrahlen. Freilich: Den alten Kaiser hat das nicht gefreut...

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