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Das Hofmobiliendepot ist ab 15. Mai - von Dienstag bis Sonntag - von 10.00-17.00 Uhr für Sie geöffnet. Mehr Details.
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Wir starten am 24. Mai mit einem – vorerst – etwas eingeschränkten Führungsprogramm und ersuchen um rechtzeitige Reservierung, da zu Ihrer und unserer Sicherheit maximal 9 Personen pro Führung teilnehmen können.

Wohnen zwischen den Kriegen

14.10.2009 bis 28.2.2010
Wohnen zwischen den Kriegen Ausstellungssujet quer

Wiener Möbel 1914-1941


14. Oktober 2009 bis 28. Februar 2010

Das Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien beherbergt mit der 1928 von Ernst Plischke gestalteten Wohnung der Keramik-Künstlerin Lucie Rie ein Schlüsselwerk der Wiener Wohnkultur um 1930. In der Ausstellung "Wohnen zwischen den Kriegen" soll dieses außergewöhnliche Ensemble in den Kontext der Wiener Möbelgeschichte gestellt werden.

In Wien hatte sich zwischen den beiden Weltkriegen eine ganz spezifische Ausprägung der modernen Wohnungseinrichtung entwickelt, die sich deutlich von der internationalen Moderne etwa des "Bauhauses" unterschied. Die Wiener Möbel und Wohnungseinrichtungen zeichneten sich durch Formenvielfalt, raffinierte Details und handwerkliche Qualität aus. Die Anfänge dieser Entwicklung lagen in den Jahren kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Die neuen Wohnideen lebten im bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg im In- und Ausland weiter.

Das Hofmobiliendepot stellt diese "andere" Moderne zwischen den Kriegen am Beispiel von kompletten Wohnungseinrichtungen, die von den Architekten Felix Augenfeld, Josef Frank, Wilhelm Foltin, Johann Vinzenz Kabele, Walter Loos, Ernst Plischke, Otto Prutscher, Margarete Schütte-Lihotzky, Franz Schuster und Oskar Strnad gestaltet wurden.

Im Rahmen der Ausstellung werden die unterschiedlichen Schicksale der Architekten (z.B. Emigration) vor dem Hintergrund der politschen Entwicklung vorgestellt. Darüber hinaus sollen erstmals auch die unterschiedlichen Rollen und Persönlichkeiten der AuftraggeberInnen beleuchtet werden.

Ein gesonderter Bereich der Ausstellung widmet sich den sozialen Aspekten des Wohnens im "Roten Wien" am Beispiel Siedlerbewegung.

Mit beispielhaften Leihgaben aus dem Vitra Design Museum wird die Wiener Entwicklung mit dem europäischen Design-Geschehen in Beziehung gesetzt und von Zeittafeln zur politischen Geschichte sowie zur Designgeschichte begleitet.

Stationen der Ausstellung

Obergeschoss: 1914 - 1930 (mit Zeittafeln)

1. Anfänge vor dem Ersten Weltkrieg / 1914: Anrichte aus der Wohnung Willy und Daisy Hellmann, Entwurf: Oskar Strnad (1879-1935)

2. 1922: Schlafzimmer-Einrichtung entworfen von Wilhelm Foltin (1890-1970) für seine Frau

3. 1924: Speisezimmer-Einrichtung entworfen von Otto Prutscher (1880-1924) für die Jubiläumsausstellung des Kunstgewerbevereins, danach angekauft von Fritz Zykan

4. 1928: Die Wohnung Hugo und Malvine Blitz entworfen von Josef Frank (1885-1967 / Emigration nach Schweden)

5. 1928: Wohnzimmer-Möbel für Bruno, Fritz und Elli Gamerith entworfen von Ernst Plischke (1903-1992 / Emigration nach Neuseeland)

6. Beispiele des europäischen Möbeldesign

Erdgeschoss: 1931 - 1941 (mit Zeittafeln)

7. 1935/36: Möbel aus dem Wohnzimmer von Lisi Pospisil entworfen von Walter Loos (1905-1974 / Emigration nach Argentinien)

8. um 1935: Möbel aus der Wohnung von Karl Painsipp entworfen von Felix Augenfeld (1893-1984 / Emigration in die USA)

9. Nachleben im Krieg / 1941: Wohnzimmer aus der Wohnung von Karoline und Ferdinand Klein entworfen von Johann Vinzenz Kabele (1898-1974)

Erdgeschoss / gewölbter Raum:

10. Aspekte des sozialen Wohnen im "Roten Wien":
"Einfache Möbel": Ausstellung der Architektur-Klasse von Oskar Strnad, 1921
Wohnideen der Siedlerbewegung: Rekonstruktion einer Raumecke der Wohnküche eines Siedlungshauses von Margartete Schütte-Lihotzky, 1923
Wohnkonzepte im Gemeindebau: "Die eingerichtete Kleinstwohnung" von Franz Schuster, 1927


Kuratorin: Dr. Eva B. Ottillinger
Ausstellungsarchitekten: Margot Fürtsch und Siegfried Loos / polar÷
Ausstellunggrafik: Gabriele Lenz / Büro für visuelle Gestaltung

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