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Kammerstück „Die rote Erzherzogin"

Historientheater "Lebendige Geschichte" - Kammerstück an Original-Möbeln im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien.
Kronprinz Rudolfs Tochter Elisabeth, dargestellt von der Schauspielerin Elisabeth-Joe Harriet, erzählt aus ihrem abenteuerlichen Leben.

In erster Ehe mit Fürst Windisch-Grätz verheiratet, ehelichte sie nach dem Ende der Monarchie den Sozialdemokraten Leo Petznek und ging als „rote Erzherzogin“ in die Geschichte ein: 

Als Mitglied der kaiserlichen Familie geboren und in erster Ehe eine Fürstin zu Windisch-Graetz verlor sie nach dem Ende der Monarchie alle Ansprüche und Titel. Durch ihre Liebe zu einem Sozialdemokraten wechselte sie ihre politischen Anschauungen und wurde in zweiter Ehe eine einfache Frau Petznek.

Vom verhätschelten Habsburgerkind zur roten Rebellin, von der umschwärmten Erzherzogin zur vereinsamten Witwe.

Das Hofmobiliendepot ist im Besitz vieler originaler Möbel und Accessoires, an Hand derer sich „Erzsi“, wie sie in der Familie genannt wurde, erinnert und auch so manches pikante Detail verrät. Als ihre treue Bedienstete, Pepi Steghofer, sehen Sie Sylvia Reisinger.

„Elisabeth-Joe Harriet spielt nicht, sie ist die Rote Erzherzogin!“ (Presse)

www.elisabeth-joe-harriet.com

 


 

Termine

18.11.2018 | 11.00 - 13.30 Uhr
25.11.2018 | 11.00 -13.30 Uhr


Preis

€ 32,- inkl. Eintritt in die Ausstellung (exklusiv außerhalb der Öffnungszeiten), Programmheft, Giveaway
Tickets erhältlich nur im Vorverkauf unter +43 676 899 68 050 oder sylviareisinger@aon.at

 

Treffpunkt im Foyer des Hofmobiliendepots
Andreasgasse 7, 1070 Wien (U3 Zieglergasse, Aufgang Andreasgasse)

Kammerstück: "Keiner sah ihn so wie ich" - Eugen Ketterl, der Leibkammerdiener von Kaiser Franz Joseph erzählt

Von 1894 bis 1916 war Eugen Ketterl Leibkammerdiener Seiner Majestät und stand dessen persönlichem Haushalt vor. Seine Eindrücke über das tägliche Leben des Kaisers während dieses Zeitraumes von zweiundzwanzig Jahren hielt der getreue und ergebene Diener nach dem Ende der Monarchie in seinen Memoiren fest.

Diese Erzählungen vermitteln Einblicke in und Anekdoten über den persönlichen und bescheidenen Alltag Franz Josephs aus der Schlüssellochperspektive, eben wie sonst keiner den Souverän kannte.

Gehen Sie mit Eugen Ketterl, dargestellt von Florian Sedivy, durch das Hofmobiliendepot, und lassen Sie sich erzählen…

Idee, Buch, Regie: Elisabeth-Joe Harriet

„Der Schauspieler Florian Sedivy spielt so authentisch, dass ihn viele Besucher mit „Herr Leibkammerdiener“ ansprechen.“ (Die Presse)

www.elisabeth-joe-harriet.com

 


Termine

21.10.2018 | 11.00 - 12.30 Uhr


Preis

€ 23,00 (Kammerstück, Museumseintritt. Programmheft und Giveaway)
Tickets erhältlich nur im Vorverkauf unter +43 676 899 68 050 oder sylviareisinger@aon.at

Treffpunkt im Foyer des Hofmobiliendepots
Andreasgasse 7, 1070 Wien(U3 Zieglergasse, Aufgang Andreasgasse)

Die Couch des Kaisers oder Wie Österreich seine Staatsgäste empfängt

Die Führung vermittelt den BesucherInnen eine Vorstellung davon, wie die Republik Österreich von den MitarbeiterInnen der Bundesmobilienverwaltung „serviciert“ wird. Man erfährt, was es mit der richtigen Länge der roten Teppiche auf sich hat, wie die Tische unter der edlen Tischwäsche beschaffen sind und kann so mancher Anekdote lauschen, die das Team zu erzählen weiß.

Das Hofmobiliendepot und die Bundesmobilienverwaltung sind aus der einstigen kaiserlichen Hofmobilieninspektion hervorgegangen. Bis heute pflegen sie das Erbe aus der Monarchie und stellen es im Museum aus. Eine Besonderheit der Bundesmobilienverwaltung ist, dass sie bis heute für die Ausstattung des offiziellen Österreich verantwortlich ist. Aus der kaiserlichen Verwaltung wurde eine Bundesdienststelle, die die roten Teppiche für Staatsbesuche ausrollt, das Mobiliar für Staatsempfänge bereitstellt und die Tafeln deckt. Von der Bundesmobilienverwaltung werden die Amtsräume des Bundespräsidenten, Ministerbüros sowie die österreichischen Botschaften im Ausland ausgestattet.

Das Museum und die heutige Verwaltungsdienststelle befinden sich noch an der „kaiserlichen“ Adresse. Im Gebäude sind auch zahlreiche Depots und Werkstätten untergebracht, in denen emsig restauriert, vergoldet, tapeziert, gepolstert, etc. wird. Alte Handwerkstraditionen werden hier an junge Menschen weitergegeben.

Im Rahmen der Tour werden zwei Depots besucht, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind.

  • Begrüßung im Foyer durch einen Guide des Museums
  • Erklärung der vielfältigen Aufgaben der Bundesmobilienverwaltung und Besichtigung des Teppichlagers: Wo und wann werden die Teppiche verwendet, welche Länge ist für welchen Empfang bestimmt, wie werden sie gereinigt, wie getrocknet?
  • „Alltagsdepot“ oder „Tiefspeicher“: Hier lagern die ehemals kaiserlichen Stühle und Tische für die Staatsempfänge – Mobiliar, das heute noch im Dienste der Republik steht. Bis in die 2000er Jahre gab es zB noch kein Republiksservice, sondern es wurde bei Staatsdiners auch auf das Geschirr aus der Monarchie zurückgegriffen. Noch heute wird für Repräsentation des Staates kaiserliches Mobiliar verwendet. Wie die Logistik dieser „Versorgungsstelle“ funktioniert und wie solche Anlässe organisiert werden, ist ein spannender Teil dieser Führung.
  • Blick in den „Werkstattraum“ des Museums: Hier wird erklärt, welche Werkstätten es, wo sie sich befinden, was ihre Besonderheiten sind, welche Rolle die Ausbildung von Lehrlingen einnimmt und wie wichtig die Überlieferung von Wissen für die Restaurierung und den Erhalt historischer Möbel ist.
  • Biedermeierkojen: Nach dem Ende Monarchie 1918/19 sollte der ganze Möbelbestand verkauft werden. Der Staat brauchte dringend Geld für die Reparationszahlungen an die Siegermächte. Besonnene Stimmen plädierten dann aber doch für den Erhalt dieses enormen Besitzes. 1924 wurde ein erstes Museum an diesem Standort eröffnet, von dem heute noch die Biedermeierkojen als „Museum im Museum“ zu sehen sind. 1998 wurde dann das Hofmobiliendepot nach einer großzügigen Erweiterung und musealen Neukonzeption als „Möbel Museum Wien“ (wieder)eröffnet.
  • Begehbares Depot: Die historische Depotsituation ist im Museum noch an einer Stelle erhalten. Hier sieht man, wie die Möbel früher gelagert wurden, welche Vielfalt an Ausstattungsgegenständen es gibt, in welch unterschiedlichem Zustand die Möbel sind und wie man im Gegensatz dazu heute Möbel in Depots aufbewahrt.
  • Den Abschluss bildet das Sesseldepot, in dem sichtbar wird, wie unterschiedlich ein und derselbe Möbeltyp sein kein. Wer hatte das Privileg, auf Stühlen mit Armlehnen zu sitzen, wer durfte auf einem Stuhl sitzen, wer nur auf einem Hocker? Die Hierarchie des Sitzens über die Jahrhunderte ist ein spannender Aspekt, der sich hier gut erklären lässt.


Nach der Führung können Museum und Sonderausstellungen noch individuell besucht werden.

 

Termine

Weitere Termine sind für Gruppen gegen rechtzeitige Voranmeldung unter info@hofmobiliendepot.at möglich.

Die Führungen finden an folgenden Freitagen um 14 Uhr statt.

Termine (Deutsch): 25.1.2019 | 8.2.2019 | 29.3.2019 | 26.4.2019 | 31.5.2019 | 21.6.2019 | 26.7.2019 | 9.8.2019 | 6.9.2019 | 25.10.2019 | 15.11.2019 | 6.12.2019
Termine (Englisch): 4.1.2019 | 19.4.2019 | 16.8.2019 | 27.12.2019


Preise

Preis bis 31.3.2019: € 11,50
Preis ab 1.4.2019:  € 12,50

 

Info

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
Dauer der Führung: ca. 60 Minuten

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Tel: +43 1-5243357, Mail: info@hofmobiliendepot.at

 

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